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Das Forstliche Bildungszentrum Rheinland-Pfalz (FBZ) richtet gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz (MUEEF) am 9. August eine Tagung zur Rückkehr des Wolfes nach Rheinland-Pfalz aus. Darauf weist die GfH hin und empfiehlt die Veranstaltung.


190612 Der wolf ist wieder daVor gut 120 Jahren wurde der letzte Wolf im Westerwald erlegt. Im vergangenen März erfolgte jedoch der erste Nachweis eines neuen Wolfsterritoriums am ehemaligen Truppenübungsplatz Daaden/Stegskopf, heutige DBU Naturerbefläche. Das Thema der Rückkehr des großen Beutegreifers wird kontrovers diskutiert. Die Freude über die Bereicherung der Tierwelt steht der Sorge der (Nutz)-Tierhalter und mancher Erholungssuchenden gegenüber. Die Einbindung des Wolfes in den heutigen sozio-kulturellen Kontext ist anspruchsvoll.
Das Land Rheinland-Pfalz will sich dieser Herausforderung in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Interessensvertretungen und Fachleuten stellen.

Die Veranstaltung wird neben dem Fachpublikum auch für die interessierte Öffentlichkeit geöffnet. Im Anschluss an die Fachvorträge ist der Austausch in verschiedenen Workshops unter Beteiligung unterschiedlichster Interessensgruppen vorgesehen.

Es gibt Workshops zu den Themen "Wolf und Gesellschaft: Der Wolf im Alltag", "Wolf und Nutztierhaltung" und "Wolf und Jagd". Referenten sind neben Vertretern des Umweltministeriums Rheinland-Pfalz, Vertretern der Jagdverbände, Vertretern der Schäfer auch der Wolfsexperte Ulrich Wotschikowsky.

Wann?
Freitag, 9. August 2019, 13:30 Uhr

Wo?
Schloß Hachenburg
Schlossberg 1, 57627 Hachenburg

Anmeldungen sind bis zum 3. August 2019 möglich.

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