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Bei den Wolfswinkeler Hundetagen 2019 soll es schwerpunktmäßig um die Frage der Kooperationsfähigkeiten bei Hunden sowie um deren Intelligenz gehen. Kooperation ist nichts Selbstverständliches. Zusammenarbeit erfordert große Cleverness und soziale Kompetenz, doch der Aufwand lohnt sich, denn gemeinsam ist man stark.

Zwischen Wölfen, Kojoten und Goldschakalen gibt es Unterschiede in der Lebensweise. Alle können untereinander gekreuzt werden. Alle leben in Familienverbänden, doch nur beim Wolf summieren sich diese in größeren Rudeln, die sich über mehrere Generationen erstrecken. Schakale leben hingegen eher wie Füchse in kleineren Familien. Ist es nicht erstaunlich, wenn der Haushund vom Wolf abstammt, das Sozialverhalten von Straßenhunden aber eher als fuchsartig (schakalartig) bezeichnet werden kann?

Können Hunde pauschal, unabhängig von Rasse und Zucht, genauso kooperieren, wie Wölfe - unter bestimmten Voraussetzungen? Wie stark können beispielsweise Herdenschutzhunde zusammenarbeiten? Wie clever sind Schutzhunde wie Herder oder Malinois - wie intelligent sind Border Collies oder Australian Shepherds?

Welche Faktoren sind bei der Haltung und bei der Ausbildung des Hundes für seine Arbeit notwendig? Was müssen wir wissen, wenn es um die Frage der Intelligenz von Hunden geht? Jeder weiß, dass nicht jeder Hund führig ist und beflissen mit uns zusammenarbeiten will. Aber woran liegt dies und was heißt dies für die Praxis in der Familie, auf dem Hundeplatz und beim Einsatz des Hundes?